Bernhard Hoecker

Bernhard Hoëcker, Comedyprofessor

Ob im Fernsehen bei „Switch reloaded“ und „Genial daneben“, im Buchladen mit „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers“ und „Meilenweit für kein Kamel“ oder auf der Bühne mit seinem Soloprogramm – es gibt viele Gelegenheiten, Bernhard Hoëcker medial zu begegnen. Der mehrfach ausgezeichnete Komiker, Schauspieler, Autor und Moderator besuchte in Bonn das Gymnasium, anschließend die Universität und war von 2002 bis 2004 auch beim Improvisationstheater „Die Springmäuse“ in der ehemaligen Bundeshauptstadt tätig. Der Durchbruch gelang Bernhard Hoëcker zuvor 1997 als Darsteller in der Comedy-Show „Switch“, in der diverse TV-Sendungen parodiert werden. In der Rateshow „Genial daneben“ verblüfft er – dank seines beeindruckenden Allgemeinwissen – immer wieder die Zuschauer mit richtigen Antworten beim ersten Tipp.

Was regte Sie zuletzt (im Internet) so richtig auf?
Die Prügelszene des amerikanischen Familienrichters, der seine Tochter mit einem Gürtel züchtigte, wo letztendlich noch die Mutter hinzukam und auch noch mit dem Gürtel zuschlug.

Wie waren Sie in der Schule?
Unterer Durchschnitt, unter Berücksichtigung der Noten für die Sprachen eher schlecht, ohne deren Berücksichtigung eher gut.

Wer ist Ihr Lieblingsheld/in in einem Roman oder Film – und warum?
Mich faszinieren Leute, die alles opfern für ihr Ideal. Mit gefällt auch Beautiful Mind, Herr der Ringe oder auch die Figur von Hermine in Harry Potter, wie sie die Erinnerung ihrer Eltern an sich selber löscht, damit Voldemort ihnen nichts tut.

Wie sähe morgen mit einem Netzausfall für Sie aus?
Ich wäre eine Stunde nervös, danach würde dann wieder normales Entspanntsein herrschen.

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Mit Wandern.

Wofür sind Sie sich nie zu schade?
Für ein spontanes Abenteuer.

Worauf im Internet wollen Sie nicht mehr verzichten?
E-Mails, Skype und Wikipedia.

Was werden Ihre Freunde wohl bei Ihrer Beerdigung über Sie sagen?
Er war unser Freund.

Was würden Sie in Ihrem Leben – zurückblickend – gerne anders machen?
Einiges, denn wer alles noch einmal genauso machen würde, hat scheinbar nichts gelernt im Leben.

Foto: Guido Schröder

  

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