Chris Pfeiffer

Chris Pfeiffer, Motorradvirtuose

Kaum jemand beherrscht ein Motorrad so wie Chris Pfeiffer, der vierfache Stunt-Riding-Europa- und Weltmeister. Dabei strebte der im Schongau geborene Freestyle Stunt Rider nach dem Abitur zunächst eine Karriere als Lehrer an. Nach dem ersten Staatsexamen als Sport- und Biologielehrer war dann allerdings Schluss: Schon das Studium finanzierte er sich mit Kunststücke auf dem Motorrad und wechselte 1996 ins Profilager. Seither fordert Chris Pfeiffer – wie beispielsweise auf dem BMW-Hochhaus in München oder der dänischen Westküste – die Gesetze der Physik heraus, übersprang 1997 insgesamt 33 nebeneinander liegende Personen ohne Rampe und stellte weitere Weltrekorde auf.

Was regte Sie zuletzt (im Internet) so richtig auf?
Werbung. Diese Pop-ups. Man fühlt sich ausspioniert.

Wie waren Sie in der Schule?
Mittel würde ich sagen. Gemessen am Lernaufwand war ich sehr gut.

Wer ist Ihr Lieblingsheld/in in einem Roman oder Film – und warum?
Keine Ahnung und ich werde mir auch keine Antwort ausdenken. Die vielen Helden des Lebens zählen für mich und nicht Roman- oder Filmfiguren.

Wie sähe morgen mit einem Netzausfall für Sie aus?
Kein Problem, wenn das Netz übermorgen wieder funktioniert. Ein Tag offline ist immer super.

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Mit meiner Familie und mit Sport.

Wofür sind Sie sich nie zu schade?
Mein dreckiges Zeug wieder sauber machen, nachdem ich im Gelände Motorrad gefahren bin.

Worauf im Internet wollen Sie nicht mehr verzichten?
Auf die unendlichen Recherchemöglichkeiten. Außerdem Wettervorhersage und Online-Banking.

Was werden Ihre Freunde wohl bei Ihrer Beerdigung über Sie sagen?
Er hat viel probiert und sehr viel erlebt.

Was würden Sie in Ihrem Leben – zurückblickend – gerne anders machen?
So einiges und doch eigentlich nichts.

Foto Archiv Chris Pfeiffer

  

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