Christina Surer

Christina Surer, Vollgasmoderatorin

Rennfahrerin, Model, Moderatorin – Christina Surer ist ausgesprochen vielseitig: Die gelernte Arztgehilfin modelt seit ihrem zehnten Lebensjahr und erreichte 1993 das Finale der Wahl zur Miss Schweiz. Ein Jahr später debütierte sie als Rennfahrerin bei der Schweizer Kart-Meisterschaft; es folgten verschiedene Markenpokale im Tourenwagensport und mehrfache Teilnahmen beim 24h-Rennen am Nürburgring. Seit 2004 fährt Christina Surer als Gastfahrerin bei der Seat Leon Supercopa im Rahmen der DTM. Und als ob das nicht genug wäre, ist sie als Motorsport-Expertin für den deutschen Privatsender Sport1 tätig und moderiert seit 2007 das Automagazin Motorshow für das Schweizer Fernsehen.

Was regte Sie zuletzt (im Internet) so richtig auf?
Wenn das Internet von Kriminellen missbraucht wird.

Wie waren Sie in der Schule?
Ich würde sagen, guter Durchschnitt. Kurz vor den Prüfungen habe ich mich richtig ins Zeugs gelegt und aufgeholt, was ich vorher vielleicht versäumt hatte.

Wer ist Ihr Lieblingsheld/in in einem Roman oder Film – und warum?
Das hat sich laufend geändert. Von Lassie und Black Beauty, bis zu Knight Rider und James Bond. Heute sind meine Helden wohl eher aus dem wahren Leben.

Wie sähe morgen mit einem Netzausfall für Sie aus?
Solange alle anderen auch Netzausfall hätten, kein Problem. Dann würde ich den Tag mit weniger Arbeit geniessen. Wäre ich die Einzige, hätte ich wohl ein Problem und würde einen Fachmann notfallmässig aufbieten, um das Problem zu lösen.

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Mit meinem Partner und meinem (Jack Russel) Hund Rooky, beim Kochen oder Essen mit Freunden. Ich gehe auch gerne in den Zoo oder ins Kino. Wenn ich Zeit habe, lese ich sehr gerne, am liebsten Biografien, interessanter Menschen.

Wofür sind Sie sich nie zu schade?
Anderen zu helfen oder mal ein Lächeln zu verschenken. Das kostet nichts und macht Freude.

Worauf im Internet wollen Sie nicht mehr verzichten?
Auf Skype. Es ermöglicht mir auf Reisen, mit meinen Liebsten in Kontakt zu sein … egal wo auf der Welt ich gerade bin.

Was werden Ihre Freunde wohl bei Ihrer Beerdigung über Sie sagen?
Ich denke, dass jeder eine Geschichte zu erzählen hätte, was er mit mir verrücktes erlebt hat. Da würden einige interessante Stories zusammen kommen. Man würde sich sicher freuen, über all die tollen gemeinsamen Erlebnisse. Aber ehrlich gesagt, finde ich die Frage etwas merkwürdig.

Was würden Sie in Ihrem Leben – zurückblickend – gerne anders machen?
Bisher hatte ich ein aufregendes, erlebnisreiches Leben und würde alles wieder genauso machen.

Foto: Daniela Fricke

  

Ein Kommentar

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  1. Glückwunsch zum heutigen Artikel von Frau Saalfrank in der Die Welt.
    Die Psychiatrie macht so manches verkehrt. Auch die Behandlung von Autisten. Da ich meine Psychiaterkritik ihrer Dachorganisation 2008 mitteilte, begann ein Krieg der Psychiatrie gegen mich. Man wollte meine Approbation. Als kurze Info beiliegender Artikel. Könnte Sie ihn Frau Saalfrank zukommen lassen? Danke , Ihr Sacco
    http://www.frank-sacco.de

    Psychogenese des Autismus

    Die Studie Nurses´ Health Study II an 50.000 Probanden aus den USA bestätigt die Aussage des ehemaligen Autisten Birger Sellin, Autismus sei eine Angsterkrankung. In der Studie wird ausgewiesen, dass Mütter mit massiver körperlicher und/oder psychischer Gewalterfahrung dreieinhalbmal mehr autistische Kinder haben http://www.welt.de/psychologie/article 114640196/Neuer. Das ist statistisch hochsignifikant. Gibt es sie also doch, die schizophrenogene Mutter? Ja und nein. Die Mütter übertragen zwar ihre pessimistisch-depressive Weltsicht auf das Kind, wirklich schuldhaft schizophrenogen sind aber die Strukturen oder Ereignisse, die die Mütter erkranken ließen (s.u.). Die oft kritisierte „Überfürsorglichkeit“ dieser Mütter ist nicht etwa Ausdruck des Versuches der Stärkung ihrer Machtposition gegenüber dem Kind, aus ihr spricht mütterliche Angst um das Kind. Es lernt auf diese Weise, dass es in dieser Welt ängstlich sein muss.
    Natürlich kann es auch der Vater sein, der unter massiven Ängsten leidet und sie dann als „autistogener Vater“ auf sein Kind überträgt.
    Ich habe einen solchen Fall in meiner Praxis. Auch beide Eltern können angstkrank sein.

    Die Therapie des Autisten (s.u.) liegt daher immer zuerst in der Therapie der Eltern. Weitere Risikofaktoren sind für die Entstehung des Autismus bekannt: 1. Vielfache Impfungen. Die Grippeimpfung wird hier genannt. Organische Ursachen sind hier denkbar. Es mag aber auch sein, dass nur eine angstbesetzte Mutter ihr Kind übermäßig impfen lässt. Auch ist die Impfung als „Körperverletzung“ ein kindliches seelisches Trauma. Arztphobie und der „Weiße Kittel-Hochdruck des Erwachsenen mögen daraus resultieren. 2. Ein alter Vater. Auch hier ist über Chromosomenveränderung eine organische Ursache möglich. Aber: Ein alter Vater erzieht auch anders. Vielleicht sind seine Zuneigung zum Kind und seine Toleranz bezüglich des nächtlichen Schreiens des Kindes abgeschwächt, vielleicht hat er „gelernt“, wie man Kinder mit gewissem Druck schneller „erzieht“, vielleicht hat das Leben ihm das Urvertrauen genommen, das er als Jüngerer noch hatte.

    Es ist, wenn es die leibliche Mutter betrifft, eine Angst, die stofflich (Hormone und Neurotransmitter) über Plazentaaustauch und Muttermilch und natürlich psychisch auf das dann erkrankte Kind übertragen wird. Prof. Helmut Remschmidt weist gerade auf diese Veränderungen von Neurotransmittern im Blut von autistischen Kindern hin. Sie beweisen: Das Kind ist depressiv. Ruthild Kohlmann, Bundesvorsitzende der Lebensrechtsbewegung, weist auf einen „glasklaren Befund“: „Überdeutlich“ sei: Psychische Krankheiten entwickeln sich bereits vor der Geburt. „Der spannendste Teil (unserer Entwicklung) liegt schon hinter uns“, meint auch der Neurobiologe Prof. G. Hüther in idea Spektrum Nr. 26, 2012. Bei seiner Geburt hat der schon erkrankte oder spätere Autist also bereits neun Monate Lebenserfahrung hinter und die Ängste der Mutter in sich. Seine Stummheit und der nahezu absolute Rückzug aus der Realität sind Versuche einer Selbstheilung, allerdings mit Defekt: Man spricht von Defektheilung. Doch trotz dieses Manövers leidet der Autist.

    Die Genhypothese des Autismus ist dagegen immer haltlos gewesen. Die Neurowissenschaftlerin Susan Greenfield dazu: „Ich halte solche Thesen für naiv. Gene haben keine eigenständige Agenda. Das komplexe Zusammenspiel zwischen genetischen und nichtgenetischen Faktoren im Gehirn ist nicht einmal im Ansatz enträtselt.“ Frau Greenfield ist nicht irgendwer. Sie belegt bei den inspirierendsten Frauen diese Erde Platz Nr. 14. Remschmidt beschreibt im Buch „Autismus“, Beck, „eine Konkordanzrate für eineiige Zwillinge von nur 43 % (S. 29). Das ist wichtig, denn Eineiige haben ein identisches Erbgut. 43 % sind nicht 100 %. Auch kann über Konkordanz nicht simpel, was die etablierte Psychiatrie betreibt, auf Vererbung geschlossen werden; denn beide Zwillinge haben immer die identische „Erfahrung“ im austragenden Uterus und in aller Regel auch die gleiche frühkindliche Lebenserfahrung.

    Was macht nun die Mütter und damit ihre Kinder krank? Ihr erlittener körperlicher oder speziell sexueller Missbrauch ist naturgemäß immer über die seelische Schiene wirksam. Beim Thema des rein seelischen Missbrauches stehen die Konflikte mit dem Über-Ich ganz im Vordergrund. Es strukturiert sich vereinfacht in das Eltern-Ich und das Gott-Ich, wobei letzteres sich psychohygienisch katastrophaler auswirkt, da es weitaus sadistischer ist. Der oben erwähnte ehemalige Autist Birger Sellin heilte sich durch das Verfassen eines ihn befreienden Buches in einer Selbstanalyse. Der Titel: „ich will kein inmich mehr sein“. Dort heißt es: „Ein Gott, der Autisten macht, kann doch nicht in Liebe… unausgesetzt strafen… / werden wir wegen unserer Sünden verdammt werden… / idiotische Panik bringen mich fast zur Verzweiflung.“ Und später: „der Birger ist wieder normal, er hat seine gerechte Strafe abgebüßt, eine sicher desinteressierte Gottheit straft in willkürlicher Weise…“ Und: „… ein Autist ist aber unausgesetzt unter Feuer.“ Hier kommt eigentlich nur das Feuer der Höllenangst infrage. Sellin schreibt uns seinen Wunsch: Die Gesellschaft möge endlich die Ängste ihrer Autisten begreifen lernen. Es sind ekklesiogene Ängste gemeint. Ein Kind, so ist es leider, glaubt alles, was es über seinen Glauben vermittelt bekommt. „Glaubensgewissheit“ soll entstehen und entsteht. Die Gnade der Sündenvergebung, so das Dogma, erteile der Christengott nur einem Teil der Gläubigen. Damit ist er der Spezialist in Sachen Liebesentzug. Das zerstört das Urvertrauen unserer Kinder. Damit ist dieser „Gott“ für sie und speziell für Autisten unberechenbar und Schuld am Kardinalsymptom unserer Psychotiker und Borderline-Patienten: Sie vertrauen der Liebe nicht – dieser und anderer Liebe nicht.

    Der Priester Eugen Drewermann dazu: „Die Psychoanalyse zeigt aber, dass alles Unheil der menschlichen Psyche der Angst des Menschen entstammt“. Drewermann schreibt. „Auch die Religion mit ihren fundamentalistisch interpretierten Höllenphantasien […] kann auslösend wie verstärkend an solchen psychotischen Prozessen beteiligt sein“. In der Tat ist die größte Angst des Menschen sogar die direkte Ursache der meisten Psychosen. Die sind demnach eigentlich erlebnisbedingt und damit Neurosen. Alle Neurosen haben aber im Kern eine religiöse Ursache, wusste C.G. Jung. Der Rückzug aus einer nicht auszuhaltenden Situation tritt beim verwandten Asperger-Syndrom zeitlich später und bei der eigentlichen Schizophrenie erst im Erwachsenenalter ein. Als meist Hochintelligenter begreift der Autist nur früher. Er hört besser zu.

    Sellins Panik resultiert aus der nach Karl Jaspers größten Angst des Menschen, der Gottangst oder Höllenangst. Leider hat man in beiden deutschen Großkirchen die im 2. Vatikanischen Konzil nahezu abgeschaffte Idee Hölle wieder im dogmatisch-fundamentalistischen Programm etabliert. Das Mittelalter ist zurück. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider äußert sich über kirchlichen Kindesmissbrauch: „Wir brauchen eine staatliche Aufklärung“. Nötig sei „ein geordnetes Justizverfahren“. Die werden jetzt häufiger auf Schneider zukommen. In seinem Buch „Von Erdenherzen und Himmelsschätzen“ schreibt der Bischof unseren Kindern kommentarlos, wenn sie nicht bestimmte Voraussetzungen erfüllten, kämen sie nach einem Richterspruch Jesu in dessen ewiges Feuer. Bezüglich dieses Satzes ist nun die deutsche Justiz gefragt. Die mit einer Religionsreform befasste Gruppe 49 hat Schneider nach vergeblicher Abmahnung angezeigt. Es fehlt die gültige Unterschrift des angeblichen Verfassers Jesus unter dem zitierten autistogenen Richterspruch. Er ist damit juristisch Makulatur.

    Sellin ist insofern eine Ausnahmeerscheinung, als er über Schäden durch eine fundamentalistische Religion berichten kann. Der Psychoanalytiker Dr. Albert Görres beschreibt in „Das Kreuz mit dem Glauben“ das Sprachloch, das regelhafte Stummsein kirchlich seelisch missbrauchter Patienten: Das Thema des Glaubens und der Religion sei auch von Erwachsenen tiefer tabuisiert und „von Prüderie verdeckt“ als die Sexualität. Das Thema Hölle ist halt beides: Zu schrecklich und zu lächerlich, darüber überhaupt offen zu diskutieren, so offen, wie in diesem Artikel.

    Bis auf wenige Ausnahmen hat dieses autistoide Stummsein gegenüber den extremen Drohungen der Kirchen auch unsere Psychiatrie erfasst. Die Ursache: Eigene Angst beim Therapeuten (siehe Frank Sacco: „Die Neurose der Psychiatrie“, Internet). Diese Angst verhindert eine rationale Aufarbeitung der großen psychiatrischen Erkrankungen bezüglich ihrer Genese und Therapie. Sie erklärt die allgemeine Flucht in die einfache, nun aber zunehmend widerlegte Gentheorie der Psychosen und die Flucht in die Verschreibung persönlichkeitszerstörender Neuroleptika. Der Psychiater Prof. Dr. A. Diefenbacher, Chefarzt des Evangelischen Krankenhauses Königen Elisabeth Herzberge, Berlin, Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité, wurde als Vortragender auf dem internationalen Internisten Kongress auf Mallorca 2012 gefragt, ob die Androhung ewiger Feuerfolter Kinder krank machen könne. Die Antwort später schriftlich: Man habe sich im Mitarbeiterkreis besprochen. Das Ergebnis: Es fehle bei einer derartigen Androhung der Hölle die wirkliche Höllenerfahrung. Erst dann, durch ein tatsächliches Erleben eines Traumas, in diesem Fall der Hölle, könne eine zerebrale Fehlverarbeitung und damit eine posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) entstehen. Durch eine bloße „Imagination“ (gedankliche Vorstellung) von Hölle sei das nicht möglich. Höllenandrohung sei, so ist das zu verstehen, kein Trauma, aus der eine PTBS resultieren könne. Es ergibt sich daraus seine These, die ich die „Berliner These“ nenne: Bloße Bedrohung mit Folter könne nicht krank machen. In selbigem Sinn drückt sich der Chefpsychiater der Niedersächsischen Ärztekammer aus. Das widerspricht jeder psychiatrischen Lehrmeinung und jeder menschlichen Erfahrung. Das widerspricht unserem Gesetz (Art. 1 GG, Würde / §241 StGB, Bedrohung), das auch ohne resultierende Erkrankung jede Bedrohung mit Folter strengstens verbietet und unter Strafe stellt, eben weil eine solche Tat krank macht. Androhung von Folter gilt bereits als Folter.

    Zu allem Unglück überweist die auf religiösem Gebiet stumme Psychiatrie Kirchenkranke zum verursachenden Klerus, da ihr „das transzendentale Denken“ fehle (Die Zeit, 31. 3. 2010). Dort stellen dann Theologen die unglaubliche Diagnose „vom Teufel besessen“ (selbiger Artikel) und man treibt so sich sowieso schon schuldig und sündig fühlende Schwerkranke in Richtung Suizid.
    Dabei ist derartige „Sünde“ oft nur klerikal (aber zugegeben intelligent) konstruiert und eingeredet. Ich verweise da auf die juristisch unhaltbare Erbsünde (Schuld und deren Strafe sind generell nicht vererbbar) und die ebenso unhaltbare und so viel und gern beschriebene angebliche „Mittäterschaft“ (Beispiel Traugott Giesen, „Glauben heilt“) von uns allen an der Kreuzigung Jesu. Wir waren bei diesem Akt nachweislich nicht anwesend. Hier macht der Klerus jedes „gläubige“ Kind in brutaler Art und Weise und unerlaubt zu einem Mörder. Das hat Folgen.

    Der Analytiker Tilmann Moser spricht von „Millionen“ teilweise schwer ekklesiogen erkrankter Kinder. Sie alle warten auf eine ekklesio-adversative Psychotherapie, so beschrieben als EAT im Buch „Das Sacco-Syndrom“ (freier Download im Internet).

    Frank Sacco, Internist und Psychotherapeut, ÄK Niedersachsen

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