Jimmy Schulz, Netzabgeordneter

Ein seltenes Exemplar ist Jimmy Schulz: Bevor er seine Karriere als Berufspolitiker begann, arbeitete er bei verschiedenen IT-Unternehmen und gründete im Jahr 1995 das IT-Dienstleistungsunternehmen CyberSolutions. Damit gehört er zu der – leider noch immer zu kleinen Schar von Volksvertretern – die vom Netz deutlich mehr als E-Mail und Google kennen. Zurecht ist er deshalb auch unter anderem Mitglied des Unterausschusses Neue Medien der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft.

Was regte Sie zuletzt (im Internet) so richtig auf?
Es regt mich eigentlich immer auf, wenn das Internet als die reinkarnation des Bösen gesehen wird; als Geburtshelfer des internationalen Terrorismus war nur die letzte Dummheit. Viel zu selten werden die Chancen gesehen.

Wie waren Sie in der Schule?
Faul.

Wer ist Ihr Lieblingsheld/in in einem Roman oder Film – und warum?
Hawkeye Pierce (M*A*S*H).

Wie sähe morgen mit einem Netzausfall für Sie aus?
Viel Zeit und hektisches telefonieren.

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Vor dem Rechner oder im Schnee auf Bergen.

Wofür sind Sie sich nie zu schade?
Auf dem Boden kriechen und Kabel anzuschließen.

Worauf im Internet wollen Sie nicht mehr verzichten?
Freiheit!

Was werden Ihre Freunde wohl bei Ihrer Beerdigung über Sie sagen?
Das werden meine Freunde entscheiden.

Was würden Sie in Ihrem Leben – zurückblickend – gerne anders machen?
Ich bin zufrieden mit meinem Leben, deswegen stehe ich auch zu meinen Fehlern.

  

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