The Mighty Ski King

Ski-King, Countryrocker

Er ist ist ein Hüne, singt mit ebenso eindrucksvoller Stimme, hat (nicht nur) tätowierte Koteletten und nennt sich selbst „The Mighty Ski-King“. Geboren wurde er in Portland (Oregon), meldete sich mit 17 Jahren zur US-Armee und kam als GI nach Deutschland – wo er bis heute geblieben ist. Der erste Teil seines Künstlernamens entstammt seinem bürgerlichen Namen Witzski; „King“ natürlich Elvis Presley. Musikalisch bewegt sich der Ski-King zwischen Country, Rock‘n‘Roll und Psychobilly – auf seinem aktuellen Solo-Album „Sketchbook“ finden sich aber auch Songs von den Bee Gees, Frank Sinatra und AC/DC. Gemeinsam mit Peter Kafka und Daniel Flamm singt der Vollblutmusiker und Entertainer beim Projekt Ski’s Country Trash selbst geschrieben Stücke. Einen ersten Eindruck bietet sein YouTube-Kanal, doch wirklich empfehlenswert ist es, Ski-King bei seinen unzähligen Auftritten live zu erleben.

Was regte Sie zuletzt (im Internet) so richtig auf?
Die ganzen „Fake“-Meldungen bei Facebook. Zum Beispiel: Die Polizei hat ein oder zwei Bilder von vermissten Kindern gepostet – in der Hoffnung, Informationen über dieses grosse Netzwerk herauszufinden. Keine dumme Idee an sich … Leider haben dann ein Haufen Idioten als Scherz mehrere Bilder gepostet und behauptet, sie wären von der Polizei. Da nimmt man irgendwann keine Meldungen mehr ernst!

Wie waren Sie in der Schule?
Mittelmässig, ich habe die Aufgaben verstanden, fühlte mich nicht herausgefordert, ausser in einer Schule, in der ich in eine höherer Klasse versetzt wurde … Es stellte sich bald heraus, dass ich etwas weiter war, als die anderen Kinder. Aber an den meisten Schulen, an denen ich war, gab es diese „Begabten-Programme“ nicht.

Wer ist Ihr Lieblingsheld/in in einem Roman oder Film – und warum?
Tom Bombadil von Tolkiens Silmarillion. Er ist ein Charakter, der fast die ganze Zeit in Mittelerde lebt, praktisch unsterblich. Er ist extrem stark, praktisch unbezwingbar, aber einer der gemütlichste Wesen, die es überhaupt gibt.

Wie sähe morgen mit einem Netzausfall für Sie aus?
Schlecht, ich hasse es, das zuzugeben: Aber ich bin mittlerweile ziemlich abhängig vom Netz. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich meine Ausbildung in einer Plattenfirma gemacht habe, wo wir am Anfang noch mit Schreibmaschine und Fax oder Post gearbeitet haben. Kurz nach der Einführung von E-Mail & Co. hatten wir einen Stromausfall und plötzlich konnten wir nicht mehr arbeiten. Es ist gar nicht so lange her, aber wir sind in der kurze Zeit bequem geworden.
Heute wäre es für mich undenkbar, ohne die Kommunikation mit den Fans über Facebook oder die Möglichkeit, so ein Interview per E-Mail zu führen.

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Spazierengehen mit meinen Hunden, fernsehen oder „facebookin“ unter anderen.

Wofür sind Sie sich nie zu schade?
Für eine geile Rock‘n‘Roll-Show. Ich bestreite meinen Unterhalt mit Konzertauftritten, dafür muss die Kohle stimmen. Aber wenn eine geile Party läuft, mit richtig coolen Leute und Atmosphäre, ist mir das Geld im ersten Moment völlig egal …

Worauf im Internet wollen Sie nicht mehr verzichten?
Auf Alles!

Was werden Ihre Freunde wohl bei Ihrer Beerdigung über Sie sagen?
Ganz ehrlich, keine Ahnung. Ziemlich morbide Frage… Wahrscheinlich, „er ist zu früh gegangen“, oder  „er starb, wie er lebte“.

Was würden Sie in Ihrem Leben – zurückblickend – gerne anders machen?
Gar nichts!
Es gab schon ziemlich besch…. Momente und ich war oft unglücklich, dachte auch öfter:  „hätte ich nur…“ Aber: Wer wir heute sind, ist die Summe dieser Erfahrungen. Wenn ich was ändern würde, dann wäre ich ein anderer Mensch.

Foto: Rodeostar Concerts

  

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