Sven Plöger

Sven Plöger, Wetterkenner

Das Wetter ist für Sven Plöger mehr als nur ein „Arbeitgeber“, die Beschäftigung damit vielmehr eine Berufung. Schon als Kind entdeckte er seine Faszination dafür und studierte folgerichtig nach erfolgreichem Abitur und geleistetem Wehrdienst an der Universität in Köln Meteorologie, was er mit einem Diplom abschloss. 1996 ging er zu Meteomedia, dem Wetterdienst-Unternehmen von Jörg Kachelmann, und moderiert seit 1999 regelmäßig für die ARD „Das Wetter im Ersten“. Unter anderem dafür erhielt Sven Plöger 2010 den Medienpreises für Meteorologie und jüngst erschien sein Buch „Gute Aussichten für morgen – wie wir den Klimawandel bewältigen und die Energiewende schaffen können“.

Was regte Sie zuletzt (im Internet) so richtig auf?
Dass immer mehr Menschen die Anonymität des Internets nutzen, um Verbalattacken aus dem Hinterhalt zu führen.

Wie waren Sie in der Schule?
Ganz OK – mit einem Peak nach unten in Latein und Kunst und einem nach oben in Geographie, Mathematik und Physik.

Wer ist Ihr Lieblingsheld/in in einem Roman oder Film – und warum?
Ich hab´s nicht so mit den Filmhelden. Für mich sind die größten Helden die, die sich Tag für Tag für andere Menschen einsetzen ohne viel Aufhebens darum zu machen.

Wie sähe morgen mit einem Netzausfall für Sie aus?
Erfreulich ruhig. Erst würde ich entspannt in den Himmel gucken und die Wolken beobachten, mich dann aufs Fahrrad setzen oder unter meinen Gleitschirm hängen und zum Ausklang des Tages in meinem Buch weiterlesen. Irgendwie alles wie im Urlaub!

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Fliegen, Skifahren und Tauchen – auf jeden Fall muss etwas passieren. Für mich ein no go ist ein Strandurlaub, der länger als eine Dreiviertelstunde dauert.

Wofür sind Sie sich nie zu schade?
Ich bin mir für nichts zu schade – wenn ich glaube, dass sich der Einsatz lohnt.

Worauf im Internet wollen Sie nicht mehr verzichten?
Webcams! Um zu sehen, wie das Wetter wo ist!

Was werden Ihre Freunde wohl bei Ihrer Beerdigung über Sie sagen?
Ich denke im Moment vergleichsweise selten an meine Beerdigung und diese lebensbejahende Haltung stimmt mich eigentlich ganz froh.

Was würden Sie in Ihrem Leben – zurückblickend – gerne anders machen?
Ich bin eigentlich recht zufrieden. Würde aber beantragen, dass der Tag in Zukunft 48 Stunden haben soll. Denn dann würde ich noch viel mehr von dem kennenlernen wollen, was mich neugierig macht …

  

Ihr Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.