Tessa Mittelstaedt

Tessa Mittelstaedt, Tatortassistentin

Seit 2000 (oder für Fans: ab Folge Nummer 15) spielte sie in den Tatort-Episoden des WDR an der Seite von Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär die Assistentin Franziska Lüttgenjohann. Ausgebildet wurde Tessa Mittelstaedt, die erst über einen Medizinstudium nachgedacht hat, an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum und studierte anschließend Method Acting bei John Costopoulos. Neben der populären Rolle im Tatort und diversen Gastrollen war sie im Fernsehen in den Serien „Der Fürst und das Mädchen“ sowie „Der Bergdoktor“ zu sehen. Zusätzlich ist Tessa Mittelstaedt immer wieder am Theater engagiert, unter anderem am Schauspielhaus Bochum, Schauspieltheater NRW Wuppertal und dem Staatsschauspiel Dresden.

Was regte Sie zuletzt (im Internet) so richtig auf?
Dass sich jemand in einem sozialen Netzwerk für mich ausgab; eklig sowas.

Wie waren Sie in der Schule?
Och, so ein Zweier-/Dreier-Kandidat.

Wer ist Ihr Lieblingsheld/in in einem Roman oder Film – und warum?
Die rote Zora, eine wilde, unangepasste Anführerin einer Diebesbande. Oder Camille Claudel, eine großartige Künstlerin und Geliebte Rodins, die peu-a-peu verrückt wird über ihre eigene künstlerische Größe und die scheiternde Beziehung zu Rodin. Warum? Ich hätte gerne Zoras wilde Entschlossenheit und Freiheit; Camilles Kunst haut mich einfach um, berührt mich.

Wie sähe morgen mit einem Netzausfall für Sie aus?
Morgen? Entspannt, ich habe frei. Allerdings würde mir was fehlen – der tägliche Blick ins Netz ist bereits Gewohnheit geworden.

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
In der Natur, im Museum, mit Freunden oder auf dem Motorrad.

Wofür sind Sie sich nie zu schade?
Über mich selbst zu lachen.

Worauf im Internet wollen Sie nicht mehr verzichten?
Den schnellen Informationszugriff.

Was werden Ihre Freunde wohl bei Ihrer Beerdigung über Sie sagen?
Das sollen sie sich überlegen, wenn es soweit ist. Wir sind JETZT hier, nur darauf kommt es an.

Was würden Sie in Ihrem Leben – zurückblickend – gerne anders machen?
Nichts, ohne meinen „Rucksack“ wäre ich nicht die, die ich bin.

Foto: Henrik Pfeifer

  

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